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Dienstag, 29. März 2011

Zeitungs-Diäten machen Sie nicht dauerhaft schlank


Von Dr. M. Hahn-Hübner Im Moment kennen die meisten Illustrieren nur zwei große Titelthemen. Das eine ist die bevorstehende Hochzeit von Prinz William und seiner Kate im kommenden Monat. Das andere Thema kommt in jedem Jahr wieder - es sind die zahlreichen Diäten, die Sie schnell frühlingsfit machen wollen. So sollen Sie, je nach Zeitschrift, mit der Ei-, Erdbeeren-, Salat- oder sogar Schokoladendiät schnell und mühelos einige Kilos verlieren. Natürlich wird Ihnen verschwiegen, dass diese Diäterfolge nur vorübergehend sind - und dass Sie nach Beendigung der Diät schnell wieder zunehmen. Dank Jojo-Effekt werden Sie meist sogar mehr Kilos auf den Rippen haben als vor der Diät. Erfolgreich abnehmen können Sie eben nicht durch dreitägigen Verzicht. Vielmehr müssen Sie Ihren Lebensstil umstellen, mehr Bewegung in Ihren Alltag bringen und Ihre Ernährungsgewohnheiten verändern. Wie das funktioniert, lesen Sie heute.
Mit diesen 8 Maßnahmen können Sie dauerhaft schlank werden und bleiben

Von Dr. M. Spitzbart Diäten, die nichts bringen, Diätpillen, die nur Ihr Portmonee schlank machen - es scheint nicht leicht zu sein, wirklich abzunehmen und das erreichte Gewicht dann auch zu halten. Eine Diät allein reicht dafür nicht aus. Sie müssen stattdessen „an zwei Fronten" tätig sein: Nur eine Kombination aus Bewegung und ausgewogener Ernährung bringt Ihnen den langfristigen Gewichtsverlust. Ich zeige Ihnen hier acht wirkungsvolle Maßnahmen, mit denen Sie diese zwei Komponenten problemlos in Ihren Alltag integrieren können.

1. Eine Ernährungsumstellung ist die Grundvoraussetzung für Ihren Gewichtsverlust.
Dauerhaft schlank macht Sie nur eine gesunde, ausgewogene Ernährung. Diese besteht aus viel Obst, Gemüse, Fisch, mageren Milchprodukten und ab und an magerem Fleisch. Essen Sie pro Tag mindestens 500 Gramm Obst und Gemüse. Achten Sie darauf, dass Ihre Gemüse-Portion am Mittag nicht nur eine Beilage ist, sondern den Hauptanteil ausmacht. Gekaufte Säfte haben einen sehr hohen Zuckeranteil, essen Sie das Obst lieber frisch. Abends können Sie Ihren großen Salatteller mit ein paar Stückchen gebratener Hähnchenbrust verfeinern. Fisch sollte zwei- bis dreimal pro Woche auf Ihrem Speiseplan stehen. Fleisch dagegen sollten Sie auf das reduzieren, was es früher war: eine Speise für Sonn- und Feiertage.
1. Bewegen Sie sich mehr.
So erhöhen Sie automatisch Ihren persönlichen Energieverbrauch. Wir wissen aus verschiedenen Studien, dass Menschen, die zusätzlich zu einer Ernährungsumstellung auch Sport trieben, ihr Gewicht erfolgreicher beibehielten als diejenigen, die sich nicht bewegten. Denn durch Bewegung verbrauchen Sie zusätzliche Kalorien. So können Sie auch mal kleine Kaloriensünden besser ausgleichen. Aber Sport hat noch einen anderen Vorteil: Er erhöht die Anzahl und auch die Masse an Muskeln in Ihrem Körper. Mehr Muskelmasse bedeutet aber auch einen höheren Kalorienverbrauch im Ruhezustand, denn die Muskeln wollen mit Energie versorgt werden. Ein trainierter Mensch wird deshalb immer mehr Kalorien verbrauchen als jemand, der keinen Sport betreibt - sogar wenn er entspannt auf dem Sofa liegt. Ich empfehle meinen Patienten immer, sich vorzunehmen, täglich Sport zu treiben. Erfahrungsgemäß fallen dann immer mal wieder einige Sporttage aus - und so schaffen Sie das Mindestmaß von dreimal wöchentlich Sport auf jeden Fall. Fällt es Ihnen schwer, nach langer Sportabstinenz wieder in Schwung zu kommen? Dann beginnen Sie langsam. Kaufen Sie sich einen Schrittzähler und achten Sie darauf, dass Sie pro Tag 10.000 Schritte zurücklegen. Mein Tipp: Gehen Sie jeden Tag eine große Runde mit Ihrem Hund spazieren - auch wenn Sie gar keinen Hund haben. Versuchen Sie so viel wie möglich zu Fuß zu erreichen. So schaffen Sie die 10.000 Schritte locker - und verbrennen dadurch pro Woche rund 3.000 Kalorien zusätzlich.
3. Kontrollieren Sie Ihr Gewicht regelmäßig.
Früher hieß es: nur nicht zu oft auf die Waage, einmal pro Woche reicht. Doch mittlerweile wissen wir: Nur eine Kontrolle in kurzen Abständen bringt Erfolg. Das haben die Auswertungen von Daten der National Weight Control Registry ergeben. Dabei handelt es sich um eine Datenbank in Colorado, in die sich Amerikaner eintragen können, die erfolgreich abgenommen haben. Die Daten zeigen, dass diejenigen, die sich zwei- bis dreimal pro Woche wiegen, eher schlank bleiben. Der Grund: So können Gewichtsveränderungen schneller entdeckt werden, was zum einen motiviert, aber auch als rechtzeitige Warnung dient, dass das Essverhalten noch nicht stimmt.
4. Frühstück muss sein.
Auch das ist ein Ergebnis, das sich aus der amerikanischen Datenbank ablesen lässt: 78 % derjenigen, die ihr Gewicht seit fünf Jahren halten, frühstücken jeden Morgen. Wichtig ist aber, was Sie morgens essen. Fette Wurst oder Käse auf einem gehaltlosen Weißbrot oder -brötchen ist schädlich für Ihr Vorhaben, langfristig Gewicht zu verlieren. Ich empfehle Ihnen stattdessen ein frisches Müsli aus Vollkorngetreide, mit fettarmem Jogurt oder Milch, bei Geschmack auch mit frischem Obst verfeinert. Ebenfalls ein leckeres und figurfreundliches Frühstück ist ein Vollkornbrötchen mit Magerquark, Gurke und Schnittlauch.
5. Essen Sie regelmäßig und im Sitzen.
Auch in Deutschland ist es Trend, immer mehr „nebenher" und „im Vorbeigehen" zu essen. Hier das Brötchen vom Bäcker, dort die Wurst vom Aktionsstand vor der Metzgerei, dazu noch einen Milchkaffee zum Mitnehmen. Allerdings ist das ein gefährlicher Trend: Er macht Sie dick. Denn diese - vermeintlich kleinen - Snacks zwischendurch nehmen Sie zusätzlich zu Ihren normalen Mahlzeiten ein. So nehmen Sie rund 250 Kalorien pro Tag mehr zu sich. Besser und auch gesünder ist es, wenn Sie sich auf drei Hauptmahlzeiten pro Tag beschränken. Nehmen Sie diese zu festen Zeiten zu sich, in Ruhe und am Tisch sitzend. So signalisieren Sie Ihrem Körper, dass er eine wirkliche, vollwertige Mahlzeit bekommt. Das spart Kalorien - und hält Sie deutlich länger satt.
6. Schalten Sie den Fernseher ab.
Menschen, die weniger Zeit vor dem Fernseher verbringen, haben es leichter, ihr Gewicht zu halten. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Wenn Sie auf der Couch sitzen, bewegen Sie sich nicht. Zudem verführt der Fernseher zum unkontrollierten Essen nebenbei: Knabbereien wie Schokolade oder Chips gehören für die meisten Menschen zum Fernsehen einfach dazu. Die Gefahr: Mit einer Tafel Schokolade nehmen Sie mal eben „nebenher" 550 überflüssige Kalorien zu sich.
7. Tauschen Sie Dickmacher gegen Sattmacher.
Warum sind heute so viele Menschen übergewichtig? Schuld ist nicht ausschließlich, dass die Portionen der Mahlzeiten größer werden. Hinzu kommt auch, dass wir mehr einfache Kohlenhydrate und mehr fettreiche Nahrung zu uns nehmen. Allerdings machen Lebensmittel mit diesen Hauptkomponenten nicht über längere Zeit satt. Effektiver und figurschonender ist es, wenn Sie mehr Ballaststoffe, mehr eiweißreiche Nahrung und mehr Wasser zu sich nehmen. Diese drei Komponenten erhöhen das Volumen Ihrer Nahrung. So essen Sie weniger und bleiben länger satt - und Sie regen Ihren Fettabbau an: Sie nehmen weniger Kalorien zu sich, der Körper muss seine Fettvorräte angreifen.
8. Vermeiden Sie Kohlenhydrate am Abend - essen Sie Eiweiß.
Eine gesunde, gewichthaltende Abendmahlzeit besteht aus eiweißreichen Lebensmitteln. Fisch, Milchprodukte oder Tofu, dazu gedünstetes Gemüse - so eine Mahlzeit sättigt gut. Sie vermeiden damit nächtliche Hungerattacken. Zudem wird das Eiweiß nicht in Fett umgewandelt. Darüber hinaus ist es leichter verdaulich - und lässt Sie so auch besser schlafen.

Wenn der Darm nicht in ordnung ist, dann ist abnehmen nicht möglich, lt. Markus Rothkranz seinem Buch. Und die meisten haben eine gestörte Magen- u. Darmflora mit Chemikalien zerstörte.

LG

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Dienstag, 23. Februar 2010

AMINOSÄUREN - AB 40 FEHLEN SIE MEISTENS!

AMINOSÄUREN - AB 40 FEHLEN SIE MEISTENS!.1

Praktisch alle Vitalsubstanzen, die unser Organismus zum Leben benötigt, werden aus verschiedenen Aminosäuren zusammen gesetzt. Aminosäuren sind die eigentlichen Bausteine für Enzyme, Hormone, Mittler- und Transmitterstoffe, usw.. Täglich "baut" der Organismus zwischen 80.000 und 120.000 unterschiedliche Enzyme, indem er verschiedene Aminosäure- Moleküle aneinander reiht und zu Molekülketten "umbaut". Die Aminosäuren, die für diese Vorgänge notwendig sind, entnimmt der Organismus der täglichen Nahrung.

Unsere moderne Ernährungsweise stellt nicht mehr immer sicher, dass wir auch wirklich alle notwendigen, = essentiellen Aminosäuren, in genügender Menge aufnehmen. Zudem sinkt die Aufnahmefähigkeit des Körpers mit zunehmendem Alter.

WAS BEWIRKEN DIE AMINOSÄUREN?
Verlust von Fettgewebe, ohne körperliche Aktivität. Ein natürlicher Face-Lift innerhalb von drei bis sechs Monaten als Ergebnis des verlorenen gespeicherten Fettgewebes und des Wiederufbaus der Gesichtsmuskulatur. Das Gleiche wiederholt sich im gesamten Körper während sich die Muskeln erneut formen und definieren. Dies findet mit oder ohne körperliche Aktivität statt.

GESTÄRKTES IMMUNSYSTEM
Eine entspanntere Einstellung und eine erhöhte Fähigkeit mit Stresssituationen im Alltag fertig zu werden Vertiefte Konzentration und Lernfähigkeit Tieferer Schlaf (oder weniger aber dabei ausreichender Schlaf) Abbau von Panikanfällen Umkehrung des Alterungsvorgangs. (z.B. L-Arginin unterstützt die Entspannung der Blutgefäße und hilft bei der Bildung von Wachstumshormonen zur Zellregeneration)

DIE FUNKTIONEN VON AMINOSÄUREN
Sie sind so ziemlich die einzigen Substanzen, die die Magen-Darmbarriere überwinden und in die Blutbahn übergehen können. Das Blut transportiert sie dann an jene Stellen, wo Sie in Eiweiße umgewandelt werden. Die wichtigsten dieser Eiweiße seien hier genannt: Enzyme, Hormone (Peptid- und Proteohormone), Stütz- und Gerüsteiweiße (Kollagen, Elastin, Keratin), Strukturproteine (Aktin, Myosin), Plasmaproteine (Albumine), Transportproteine (Hämoglobin, Myoglobin), Antikörper, Blutgerinnungsfaktoren, Alloantigene, aber auch Reservesubstanzen für die Energieversorgung bei Hunger; diese Reserveeiweiße stammen vor allem aus der Muskulatur, der Milz und der Leber und werden zur Glukoneogenese (= Glukosebildung aus Nicht-Kohlenwasserstoff-Vorstufen) verwendet. Die "Wertigkeit" der Nahrungseiweiße hängt von ihrem Gehalt an essentiellen Aminosäuren ab.

Insgesamt gibt es genau 23 Aminosäuren, von denen 8 essentiell (= lebensnotwendig) sind. "Essentiell" in diesem Zusammenhang heißt auch, dass sie vom Organismus nicht selbst hergestellt werden können und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen. Die übrigen
Aminosäuren können vom gesunden Körper bei gesunder Ernährung selbst produziert werden.

AMINOSÄUREN SIND KLEINSTE BAUSTEINE DER EIWEIßE
Sie entstehen aus Carbonsäure durch Ersatz eines Wasserstoffatoms durch eine Aminogruppe
(-NH2). Durch Peptidbindung mehrerer Aminosäuren entstehen Dipeptide (zwei), Tripeptide
(drei), Oligopeptide (bis zu zehn), Polypeptide (> 10) und Proteine (> 100 Aminosäuren). Im menschlichen Organismus sind 20 Aminosäuren bekannt, von denen acht lebenswichtig = essentiell (Isoleucin, Leucin, Lysin, Methionin, Phenylalanin, Threonin, Tryptophan und Valin) und zwei (Arginin und Histidin) bedingt lebenswichtig = semiessentiell sind, weil sie in der Schwangerschaft, im Kleinkindalter und bei schweren Krankheiten nur unzureichend gebildet werden. Eiweiß (Protein), einer der Hauptnährstoffe, die wir für die Erhaltung unserer Körperstruktur und die Erzeugung von Körperenergie (Kalorien) benötigen, setzt sich aus Aminosäuren und Stickstoff zusammen. Es gibt Tausende verschiedener iweißverbindungen, die unter-schiedliche Funktionen haben und in verschiedenen Bereichen des Körpers wirken. Unser Körper kann tierische oder pflanzliche Proteine, die er mit der Nahrung aufnimmt, in körper-eigenes Eiweiß umwandeln. Er spaltet die Nahrungsproteine in die einzelnen Aminosäuren auf und synthetisiert die Eiweißverbindungen neu.

ACHT AMINOSÄUREN SIND ESSENTIELL
Von den bekannten Aminosäuren kann der menschliche Organismus 8 nicht selber bilden; diese 8 (essentiellen) Aminosäuren müssen ihm durch die Ernährung zugeführt werden. Damit der Körper Protein richtig verwertet und synthetisiert, müssen alle essentiellen Aminosäuren vorhanden sein, und zwar im richtigen Verhältnis zueinander. Ist eine essentielle Aminosäure nur wenig oder gar nicht vorhanden, dann wird die Wirkung der anderen entsprechend beeinträchtigt.

In der orthomolekularen Ernährung spielen einzelne Aminosäuren eine zunehmend wichtige
Rolle als Vorbeugungsmittel und als Verlangsamung der Altersprozesse.


Die Nährstoffwissenschaft, vor allem in den USA, hat in den letzten Jahren bedeutende Fortschritte bei der Erforschung der therapeutischen Wirksamkeit einzelner Aminosäuren
gemacht. So sind Aminosäuren in den USA seit langem als Nährstoffsupplemente in allen "health shops" (Gesundheitsläden) und Reformhäusern erhältlich, während man bei uns den therapeutischen Nutzen, den diese Substanzen für die Erhaltung oder Wiederherstellung der Gsundheit haben, erst allmählich erkannt hat.

AUF DIE RICHTIGE FORM ACHTEN
Man unterscheidet Aminosäuren auch nach ihrer L- oder D-Form. In beiden Formen finden wir die gleiche Anordnung der Atome vor, allerdings jeweils spiegelverkehrt. Für unsere Ernährung sind Aminosäuren nur in der L-Form verwertbar (mit Ausnahme von Methionin und Phenylalanin, wo auch die D-Form resorbiert werden kann). Zum Glück weisen die meisten Aminosäuren in den proteinhaltigen Lebensmitteln die verwertbare L-Form auf. Sie können allerdings bei der Zubereitung von Speisen ihre Form verändern und gehen dann, z. B. bei Hitzezufuhr durch Kochen oder Braten oder wenn Speisen mit Zucker oder Fetten (z. B. durch Frittieren) zubereitet werden, von der L-Form in die D-Form über und sind dann für unseren Stoffwechsel nicht mehr brauchbar. Dadurch wird dem Stoffwechsel nicht nur Eiweiß entzogen, es kann darüber hinaus zu Beschwerden durch faulende Einweißrückstände im Darm kommen.

1 Der Text dieses Informationsblattes wurde von G. Schaller verfasst

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